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Windows Azure Kosten und Preise

Der Azure Kostenkalkulator ermöglicht bereits einen belastbare Kalkulation der zu erwartenden monatlichen Kosten einer Azure Lösung.

Malte Lantin (Product marketing Manager Microsoft Deutschland GmbH) hat auf den “Windows Azure Information Day” am 03.09.2012 in Unterschleißheim eine sehr gute und kompakte Übersicht der Kostenberechnung einer Azure Lösung zusammengefasst. Die von Malte Lanting zusammengetragen Informationen finden sich auch fragmentiert auf dem Azure Portal. Die Zusammenfassung von Malte erspart jedoch einige Zeit des Suchens. Teile seines Vortrages habe ich in diesem Blog zusammengefasst.

Übersicht

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Zu beachten ist die Berechnung der Stundennutzung bei Compute. Hier zählen nicht die wirklichen “Nutzungsstunden” sondern es werden “Zeitstunden” berechnet. D. h. fährt man z. B. eine zusätzliche Instanz eines Compute Service um 13:59 hoch und um 14:01 wieder herunter fallen hierfür zwei Compute Stunden an! Beim Start um 13:01 und Shutdown um 13:59 jedoch nur eine Compute Stunde. Dies sollte unbedingt beim Starten von Instanzen berücksichtigt werden. Insbesondere bei automatischen Scaling Mechanismen (z. B. Autoscaling Application Block (WASABI) sollte dies unbedingt berücksichtigt werden. 

 

Websites

Für die kostenlos verfügbaren Websites ergeben sich folgende Einschränkungen:

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Nach Erreichung bzw. Überschreitung des Limits von 165 MB ausgehendem Datenvolumen für die maximal 10 kostenlosen Websites (pro Subscription) sind diese faktisch nicht mehr erreichbar bzw. offline. Für den Betrieb eines Blogs oder einer minder frequentierten Internet Präsenz erscheint dies jedoch mehr als ausreichend.

Sollte das Übertragungsvolumen trotzdem nicht ausreichen, kann sehr einfach auf den Reserved Mode gewechselt werden. Im Reserved Mode sind die Einschränkungen bzgl. Datentransfer aufgehoben und der verfügbare Speicher steigt auf 10 GB.

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Virtual Machines

Aktuell gilt für die Virtual Machines noch ein Nachlass von 33% auf die Kosten. Sobald die Preview Phase abgeschlossen ist, fallen die Nachlässe weg.

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Interessant ist die Preisgestaltung bei Betrieb einer VM inklusive SQL Server Installation

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Die Preise erscheinen im Vergleich zu einer on-premise Installation des SQL Server bzw. der Verwendung der SQL Database (aka SQL Azure) sehr konkurrenzfähig. Eine Aussage ob und wie die Preisgestaltung evtl. notwendiger Client CALs gehalten wird konnte Malte Lantin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben. Diese wichtige Information soll aber in den nächsten Wochen nachgereicht werden.

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